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Ambu SPUR II Beatmungsbeutel für Kinder m. Einweg-Gesichtsmaske Kleinkinder
[200-94332]
  19.90EUR   inkl.MwSt. 23.68EUR 

Ambu SPUR II

Einpatienten-Beatmungsbeutel mit Einmembran-Patientenventil, Einweg-Gesichtsmaske und Einweg-O2-Resevoir


Lieferzeit: 5 Tage
Hersteller: Ambu
Herstellernummer: 330003000

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Dieses Produkt haben wir am Dienstag, 01. Mai 2012 in unseren Katalog aufgenommen.
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Informationen und Wissenswertes

Beatmungsbeutel

Der Beatmungsbeutel ist ein Hilfsmittel zur manuellen Beatmung von Patienten mit Atemstillstand oder insuffizienter (nicht ausreichender) Atmung. Er besteht aus einem Hohlkörper, der zur Beatmung zusammengedrückt werden muss, Ventilen und einem Ansatzstück für die Beatmungsmaske oder einem Tubus.

Zu den bekanntesten Herstellern zählt die Firma Ambu, daher auch der Begriff Ambubeutel (Begriffsmonopol).

Zur Beatmung wird der Beatmungsbeutel entweder mit einer Gesichtsmaske oder einem Endotrachealtubus mit dem Patienten verbunden, der Beutel zusammengedrückt. Nun strömt die im Hohlkörper enthaltene Luft über das Patientenventil in die Lunge des Patienten. Nachdem der Beutel entspannt wird, füllt er sich über das Einlassventil selbstständig wieder mit Luft. Der Beatmungsbeutel ist ein relativ einfaches Hilfsmittel zur Beatmung, daher findet er sich häufig im Rettungsdienst oder in Krankenhäusern. Zur Langzeitbeatmung ist er nicht geeignet.

Beatmungsbeutel und Gesichtsmasken stehen in verschiedenen Größen und Formen (für Kinder oder Erwachsene) zur Verfügung. Da eine Beatmung, gerade in Notfällen, mit einem hohen Sauerstoffanteil erfolgen sollte, kann man alle Beatmungsbeutel mit einer Sauerstoffquelle verbinden, ein zusätzlicher Reservoirbeutel oder ein Demand-Ventil ermöglicht die Beatmung mit 100 % Sauerstoff. Die meisten Beatmungsbeutel ermöglichen auch die PEEP-Beatmung, bei dem auch während der Ausatmungsphase ein positiver Druck auf den Atemwegen lastet. Dieses kann bei einigen Krankheitsbildern die Sauerstoffaufnahme verbessern, erfolgt allerdings nur bei einem intubierten Patienten, nicht über eine Maske. Für eine hygienische Durchführung wird trotz der Desinfizier-, Sterilisier- und Autoklavierbarkeit ein Beatmungsfilter genutzt. Des Weiteren verfügen einige Beutel in Katastrophenschutzeinheiten über Adapter für Atemschutzfilter.

Für medizinische Laien und Personen ohne Beatmungsroutine existieren Beatmungshilfen, die einfacher anwendbar sind.

Für Beatmungsbeutel werden auch die Synonyme Ambubeutel oder Rubenbeutel verwendet. Der bekannteste Hersteller für die Beutel ist die dänische Firma Ambu. Diese hat zusammen mit dem dänischen Anästhesisten Henning Ruben den ersten Beatmungsbeutel entwickelt. Die Firma Ambu wurde in den 1950er Jahren von dem deutschen Ingenieur Hermann Hesse gegründet.

Informationen und Wissenswertes

Infusion

Eine Infusion (lateinisch: infusioAufguss“, bzw. infundere „aufgießen“) ist eine Verabreichung von Flüssigkeiten in den Körper per Venenverweilkanülen über verschiedene Wege (z. B. intravenös, intraarteriell, subkutan oder intraossär). Im umgangssprachlichen Gebrauch bezeichnet Infusion auf Deutsch die intravenöse Infusion - in der medizinischen Fachsprache korrekterweise auch als Perfusion bezeichnet (ebenfalls in der englischen und französischen Sprache). Die Dosierung der Tropfgeschwindigkeit erfolgt über eine einfache Rollklemme (Schwerkraftinfusion) oder drehbare Tropfenzähler in Verbindung mit modernen Infusionspumpen. Eine Sonderform der Infusion stellen die so genannten Spritzenpumpen (Perfusoren) dar, die mit geringen Vortriebsgeschwindigkeiten hochwirksame Medikamente verabreichen. Die Verbindung zwischen Infusionsgerät und Kanüle erfolgt mit einer Infusionsleitung, die gegebenenfalls mit einer Heidelberger Verlängerung verlängert werden kann.

In der Intensiv- und Notfallmedizin wird die intravenöse Infusion größerer Mengen von Blut oder Blutersatzstoffen, Plasmaersatzstoffen oder Elektrolytlösungen zur Stabilisierung des Kreislaufs umgangssprachlich auch als Volumengabe bezeichnet. Dient sie dem Ersatz erlittener Flüssigkeitsverluste, ist auch der Begriff Volumensubstitution üblich.

In diesem Zusammenhang unterscheidet man kolloidale von kristalloiden Infusionslösungen. Kristalloide Lösungen (etwa isotonische Kochsalzlösung, Ringerlösung) enthalten lediglich Elektrolyte. Sie stehen in verschiedenen Osmolalitäten zur Verfügung und zeigen damit unterschiedliche Volumenwirkung. Nur etwa ein Drittel verbleibt tatsächlich im Gefäßsystem. Sie eignen sich deshalb nur für den kurzfristigen Volumenersatz.

Im Gegensatz dazu sind kolloidale Lösungen durch ihren Gehalt an Makromolekülen (meist Stärke (HES), Gelatine oder Dextrane) gekennzeichnet. Da diese die Gefäßwand nicht überschreiten können, wird der durch sie erhöhte kolloidosmotische Druck so lange aufrechterhalten, bis die Moleküle über enzymatischen Abbau oder Aufnahme durch das mononukleäre Phagozytosesystem eliminiert sind. Neben einer gegenüber Kristalloiden verlängerten Verweildauer im Gefäßsystem ergibt sich daraus auch ein ausgeprägter und länger anhaltender Effekt auf das Blutvolumen.

Die verwendete Hydroxyethylstärke sowie die Dextrane führen zu Veränderungen in der Blutgerinnung. Sie überziehen die Erythrozyten, die Thrombozyten und die Gefäßintima mit einer monomolekularen Schicht. Die Adhäsionsneigung der Thrombozyten und die Aggregationsneigung der Erythrozyten wird dadurch vermindert. Es kann bei Verabreichung solcher Infusionen durchaus zu einer anaphylaktischen Reaktion kommen. Bei Dextranen ist die Bildung von Dextranantikörpern möglich, welche zu tödlichen verlaufenden Komplikationen führen können. Bei Stärke und Gelatine sind anaphylaktische Reaktionen vom Typ I und II wahrscheinlicher.

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