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Tropf-Spritze PP, nach Böhm
[100-30565]
  110.40EUR   inkl.MwSt. 131.38EUR 

Für Proktologie und Quaddeltherapie
Lieferzeit: 8 Tage
Hersteller: Haselmeier
Herstellernummer: 130231

Alternative Artikel / Zubehoer
100-30841 Tropf-Kanüle, Spitze gerade, 0,8 x 140 mm 19,5 EUR
100-30569 Tropf-Kanüle, Spitze abgewinkelt mit Reiter, 0,8 x 120 mm 18,8 EUR

Dieses Produkt haben wir am Dienstag, 01. Mai 2012 in unseren Katalog aufgenommen.
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Informationen und Wissenswertes

Operation (Medizin)

Eine Operation (kurz: Op.) ist ein instrumenteller Eingriff am oder im Körper eines Patienten zum Zwecke der Therapie, seltener auch der Diagnostik. Der Patient oder der gesetzliche Vertreter muss bei geplanten Eingriffen nach entsprechender Aufklärung eine Einverständniserklärung abgeben, um der Körperverletzung zu >zustimmen.

Bei Eingriffen im Körper kann man drei Phasen unterscheiden: Zugang, Operation im engeren Sinne und Verschluss des Zugangs. Endoskopische Operationen vermindern den Umfang des Gewebsschadens ausschließlich des Zugangs und allein hierdurch den operativen und postoperativen Schmerz. Bei neurochirurgischen Operationen beansprucht der Zugang, nämlich die Schädeleröffnung, einen nicht unerheblichen zeitlichen Anteil.

Um Schmerzfreiheit zu gewährleisten wird die Operation in Anästhesie> in Form einer >Intubationsnarkose oder Regionalanästhesie wie Spinalanästhesie, Periduralanästhesie oder gar nur Lokalanästhesie durchgeführt. Zuständig hierfür ist der bei der Operation anwesende Anästhesist oder bei reiner Lokalanästhesie der operierende Chirurg oder andere Fachvertreter, der Operateur. Durchgeführt wird die Operation – mit Ausnahme kleinerer Eingriffe – meist in einem speziellem Operationssaal.

Schwerpunktmäßig befasst sich mit solchen Eingriffen die Chirurgie , aber auch andere medizinische Fachgebiete (operative Fächer) stützen sich auf die Operation als Heilmethode: Gynäkologie, Geburtshilfe, Hals-Nasen-Ohren-Heilkunde, Augenheilkunde und Urologie.

Eine der am häufigsten durchgeführten Operationen ist der Kaiserschnitt. Eine häufig notfallmäßig durchgeführte Operation ist die Entfernung des Wurmfortsatzes (Appendektomie) bei der so genannten >Appendizitis.

Nach der Dringlichkeit eines solchen Eingriffs darf man unterscheiden:

  • Notoperationen, die im Interesse des Patienten unverzüglich durchgeführt werden müssen,
  • dringliche Operationen, die innerhalb eines definierten kurzen Zeitraumes (24 Stunden) vollzogen werden sollten und
  • Wahloperationen, besser als elektive Operationen zu bezeichnen. Hier darf der Zeitpunkt des Eingriffs fast frei gewählt werden.
Informationen und Wissenswertes

Spritze (Medizin)

Eine Spritze besteht aus einem zylinderförmigen Hohlraum, einem darin beweglichen Kolben und einer konusförmigen Düse (Luer Slip). Ferner gibt es Versionen mit Schraubgewinde an der Düse (Luer-Lock). An diese kann eine Hohlnadel Kanüle oder ein Schlauch angeschlossen werden. Gängige Einwegspritzen bestehen aus Kunststoff. Es gibt 2-teilige Spritzen, die nur aus dem Zylinder und einem Kolben bestehen, sowie 3-teilige Spritzen, die am unteren Ende des Kolbens noch einen Gummistopfen besitzen. Bei kleineren Spritzen (z.B. Insulinspritzen) ist die Kanüle eingeklebt. Mehrwegspritzen (heute überwiegend obsolet) bestehen aus Glas, Metall und Gummi.

Handelsübliche Größen reichen von 0,5 bis 100 ml Volumen.

Der Begriff "Einmalspritze" ist irreführend, da diese Spritze mißbräuchlich sehr wohl wiederverwendet werden könnte. Um nun tatsächlich eine weitere Verwendung auszuschließen, wurde in den vergangenen Jahren die sogenannte AD ("Auto-disable") Spritze entwickelt. Hier gibt es verschiedene Lösungen und Patente, die ein Wiederaufziehen verhindern (Sollbruchstelle am Kolben, Ventile, usw.). Impfaktionen der UNICEF werden nur noch mit AD Spritzen durchgeführt.

Verwendung

Durch Zug am Kolben wird die Spritze befüllt. Durch Druck auf den Kolben wird der Inhalt durch die Düse gepresst. Werden Medikamente mit einer Spritze verabreicht, spricht man von einer Injektion.

Nach dem Ort der Verabreichung wird unterschieden zwischen

  • subkutanen - abgekürzt mit s. c.
  • intravenösen - abgekürzt mit i. v.
  • intramuskulären - abgekürzt mit i. m.

sowie verschiedenen, seltener angewendeten Injektionen (intrakutan, intrathekal, intraarteriell, intraperitoneal, intraossär, intraokular usw.).

Injektionen wirken im Allgemeinen schneller und besser als oral gegebene Medikamente, da sie auf dem Weg zum Wirkort weniger physiologische Schranken überwinden müssen. Außerdem gibt es Medikamente (z.B. Proteinmedikamente wie Insulin oder Antikörper), welche parenteral gegeben werden müssen, da sie bei einer oralen Aufnahme nicht in den Blutkreislauf aufgenommen (resorbiert) werden und außerdem durch die im Magen vorhandene Salzsäure zerstört werden. Demgegenüber steht das Infektionsrisiko durch Eintrag von Bakterien in den Körper und andere Risiken, die je nach Injektionsweg zu beachten sind und die Tatsache, dass sich mit parenteral applizierten Wirkstoffen technisch schwieriger ein konstanter Blutspiegel einstellen lässt als mit oral gegebenen Medikamenten.

Spritzenaufsätze mit Luer Slip werden gerne auch als Säulen für die Festphasenextraktion verwendet. Dazu wird eine passende kleine Fritte eingeführt, gefolgt vom Säulenmaterial und einer weiteren Fritte. Extrahieren kann man mit diesen präparierten Säulen manuell auf einer Vakuumwanne (z.B. Baker(R)) oder voll automatisch (z.B. RapidTrace(R)). Besonders interessant sind kommerzielle Säulen (z.B. phenomenex(R)) für das Biomonitoring verschiedener Parameter.

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