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Infusionsgerät INTRAFIX Primeline Comfort, latexfrei, 10 Stück
[100-55454]
  9.90EUR   inkl.MwSt. 11.78EUR 

Infusionsgeräte in bewährtem Design

  • Komfortables Einstechen, auch in hängende Behälter
  • Handliches Tropfkammerdesign mit hochtransparentem Schauglas, die zweiteilige Tropfkammer garantiert hohen Anwendungskomfort bei der Durchführung von Schwerkraft- und Druckinfusionen
  • Rollklemme in DIN-Sicherheitsfarbe orange
  • Druckbeständig (2 bar)
  • Lock-Ansatz
  • Comfort: Schlauchlänge 180 cm

      Achtung: werden Sterilverpackungen geöffnet bzw. die Verpackung beim Öffnen irreversibel beschädigt, ist der Artikel von der Rückgabe ausgeschlossen.
      Lieferzeit: 4 Tage
      Hersteller: Bbraun
      Herstellernummer: 4062981L

      Alternative Artikel / Zubehoer
      100-55444 Infusionsgerät INTRAFIX Primeline Classic, latexfrei 0,99 EUR

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Dieses Produkt haben wir am Dienstag, 01. Mai 2012 in unseren Katalog aufgenommen.
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Informationen und Wissenswertes

Infusion

Eine Infusion (lateinisch: infusioAufguss“, bzw. infundere „aufgießen“) ist eine Verabreichung von Flüssigkeiten in den Körper per Venenverweilkanülen über verschiedene Wege (z. B. intravenös, intraarteriell, subkutan oder intraossär). Im umgangssprachlichen Gebrauch bezeichnet Infusion auf Deutsch die intravenöse Infusion - in der medizinischen Fachsprache korrekterweise auch als Perfusion bezeichnet (ebenfalls in der englischen und französischen Sprache). Die Dosierung der Tropfgeschwindigkeit erfolgt über eine einfache Rollklemme (Schwerkraftinfusion) oder drehbare Tropfenzähler in Verbindung mit modernen Infusionspumpen. Eine Sonderform der Infusion stellen die so genannten Spritzenpumpen (Perfusoren) dar, die mit geringen Vortriebsgeschwindigkeiten hochwirksame Medikamente verabreichen. Die Verbindung zwischen Infusionsgerät und Kanüle erfolgt mit einer Infusionsleitung, die gegebenenfalls mit einer Heidelberger Verlängerung verlängert werden kann.

In der Intensiv- und Notfallmedizin wird die intravenöse Infusion größerer Mengen von Blut oder Blutersatzstoffen, Plasmaersatzstoffen oder Elektrolytlösungen zur Stabilisierung des Kreislaufs umgangssprachlich auch als Volumengabe bezeichnet. Dient sie dem Ersatz erlittener Flüssigkeitsverluste, ist auch der Begriff Volumensubstitution üblich.

In diesem Zusammenhang unterscheidet man kolloidale von kristalloiden Infusionslösungen. Kristalloide Lösungen (etwa isotonische Kochsalzlösung, Ringerlösung) enthalten lediglich Elektrolyte. Sie stehen in verschiedenen Osmolalitäten zur Verfügung und zeigen damit unterschiedliche Volumenwirkung. Nur etwa ein Drittel verbleibt tatsächlich im Gefäßsystem. Sie eignen sich deshalb nur für den kurzfristigen Volumenersatz.

Im Gegensatz dazu sind kolloidale Lösungen durch ihren Gehalt an Makromolekülen (meist Stärke (HES), Gelatine oder Dextrane) gekennzeichnet. Da diese die Gefäßwand nicht überschreiten können, wird der durch sie erhöhte kolloidosmotische Druck so lange aufrechterhalten, bis die Moleküle über enzymatischen Abbau oder Aufnahme durch das mononukleäre Phagozytosesystem eliminiert sind. Neben einer gegenüber Kristalloiden verlängerten Verweildauer im Gefäßsystem ergibt sich daraus auch ein ausgeprägter und länger anhaltender Effekt auf das Blutvolumen.

Die verwendete Hydroxyethylstärke sowie die Dextrane führen zu Veränderungen in der Blutgerinnung. Sie überziehen die Erythrozyten, die Thrombozyten und die Gefäßintima mit einer monomolekularen Schicht. Die Adhäsionsneigung der Thrombozyten und die Aggregationsneigung der Erythrozyten wird dadurch vermindert. Es kann bei Verabreichung solcher Infusionen durchaus zu einer anaphylaktischen Reaktion kommen. Bei Dextranen ist die Bildung von Dextranantikörpern möglich, welche zu tödlichen verlaufenden Komplikationen führen können. Bei Stärke und Gelatine sind anaphylaktische Reaktionen vom Typ I und II wahrscheinlicher.

Informationen und Wissenswertes

Latex

Der Begriff Latex bezeichnet

  • den Milchsaft des Kautschukbaums,
  • verallgemeinernd auch den Milchsaft anderer milchsafterzeugender Bäume,
  • international wird der Begriff synonym zu Naturkautschuk oder Gummi verwendet, weil diese aus Latexsaft hergestellt werden,
  • eine Art von Wandanstrich, siehe Latexfarbe,
  • ein Bekleidungsmaterial, siehe Latexkleidung,
  • LaTeX ist der Name einer Software, die Makropakete für das Textsatzprogramm TeX bereitstellt.
Informationen und Wissenswertes

Spritze (Medizin)

Eine Spritze besteht aus einem zylinderförmigen Hohlraum, einem darin beweglichen Kolben und einer konusförmigen Düse (Luer Slip). Ferner gibt es Versionen mit Schraubgewinde an der Düse (Luer-Lock). An diese kann eine Hohlnadel Kanüle oder ein Schlauch angeschlossen werden. Gängige Einwegspritzen bestehen aus Kunststoff. Es gibt 2-teilige Spritzen, die nur aus dem Zylinder und einem Kolben bestehen, sowie 3-teilige Spritzen, die am unteren Ende des Kolbens noch einen Gummistopfen besitzen. Bei kleineren Spritzen (z.B. Insulinspritzen) ist die Kanüle eingeklebt. Mehrwegspritzen (heute überwiegend obsolet) bestehen aus Glas, Metall und Gummi.

Handelsübliche Größen reichen von 0,5 bis 100 ml Volumen.

Der Begriff "Einmalspritze" ist irreführend, da diese Spritze mißbräuchlich sehr wohl wiederverwendet werden könnte. Um nun tatsächlich eine weitere Verwendung auszuschließen, wurde in den vergangenen Jahren die sogenannte AD ("Auto-disable") Spritze entwickelt. Hier gibt es verschiedene Lösungen und Patente, die ein Wiederaufziehen verhindern (Sollbruchstelle am Kolben, Ventile, usw.). Impfaktionen der UNICEF werden nur noch mit AD Spritzen durchgeführt.

Verwendung

Durch Zug am Kolben wird die Spritze befüllt. Durch Druck auf den Kolben wird der Inhalt durch die Düse gepresst. Werden Medikamente mit einer Spritze verabreicht, spricht man von einer Injektion.

Nach dem Ort der Verabreichung wird unterschieden zwischen

  • subkutanen - abgekürzt mit s. c.
  • intravenösen - abgekürzt mit i. v.
  • intramuskulären - abgekürzt mit i. m.

sowie verschiedenen, seltener angewendeten Injektionen (intrakutan, intrathekal, intraarteriell, intraperitoneal, intraossär, intraokular usw.).

Injektionen wirken im Allgemeinen schneller und besser als oral gegebene Medikamente, da sie auf dem Weg zum Wirkort weniger physiologische Schranken überwinden müssen. Außerdem gibt es Medikamente (z.B. Proteinmedikamente wie Insulin oder Antikörper), welche parenteral gegeben werden müssen, da sie bei einer oralen Aufnahme nicht in den Blutkreislauf aufgenommen (resorbiert) werden und außerdem durch die im Magen vorhandene Salzsäure zerstört werden. Demgegenüber steht das Infektionsrisiko durch Eintrag von Bakterien in den Körper und andere Risiken, die je nach Injektionsweg zu beachten sind und die Tatsache, dass sich mit parenteral applizierten Wirkstoffen technisch schwieriger ein konstanter Blutspiegel einstellen lässt als mit oral gegebenen Medikamenten.

Spritzenaufsätze mit Luer Slip werden gerne auch als Säulen für die Festphasenextraktion verwendet. Dazu wird eine passende kleine Fritte eingeführt, gefolgt vom Säulenmaterial und einer weiteren Fritte. Extrahieren kann man mit diesen präparierten Säulen manuell auf einer Vakuumwanne (z.B. Baker(R)) oder voll automatisch (z.B. RapidTrace(R)). Besonders interessant sind kommerzielle Säulen (z.B. phenomenex(R)) für das Biomonitoring verschiedener Parameter.

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