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Solofix Safety Universal, Sicherheitslanzette, 21 G, 1,8 mm Punktionstiefe
[100-58860]
  25.90EUR   inkl.MwSt. 30.82EUR 

So einfach. So sicher. Erfüllt die TRBA 250.

  • sterile Einmallanzette zur Kapillarblutentnahme
  • mit automatischem Sicherheitsmechanismus
  • intutives, einfaches Handling
  • schmerzarme Punktion
  • gleich bleibender Punktionserfolg

Packung mit 200 Stück

Achtung: werden Sterilverpackungen geöffnet bzw. die Verpackung beim Öffnen irreversibel beschädigt, ist der Artikel von der Rückgabe ausgeschlossen.
Lieferzeit: 8 Tage
Hersteller: Bbraun
Herstellernummer: 618300/0

Alternative Artikel / Zubehoer
100-60327 Solofix Safety Fine, Sicherheitslanzetten, 25 G, 1,5 mm Punktionstiefe 25,9 EUR
100-60328 Solofix Safety Neonat, Sicherheitslanzetten, Klinge 0,8 mm, 2,0 mm Punktionstiefe 25,9 EUR

Dieses Produkt haben wir am Dienstag, 01. Mai 2012 in unseren Katalog aufgenommen.
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Informationen und Wissenswertes

Lanzette

Eine Lanzette ist ein kleines, kompaktes Stechinstrument, das verwendet wird, um eine kapillare Blutprobe zu gewinnen.

Die ein- oder zweischneidige Stahlklinge einer Lanzette ist nur wenige Millimeter lang und geht in einen dickeren Plastikgriff über, der es ermöglicht, dieses Instrument gefahrlos mit den Fingerspitzen zu halten. Die kurze Klingen ist vollkommen ausreichend, um die Hornschicht der Haut zu durchdringen und ein Kapillargefäß zu punktieren.

Lanzetten sind Einwegartikel und werden unmittelbar nach der Verwendung entsorgt. Die Klinge wird dabei mit einer kleinen Kappe bedeckt, um eine spätere Verletzung auszuschließen. EU-rechtlich sind Lanzetten Medizinprodukte.

Informationen und Wissenswertes

Punktion

Eine Punktion (von lat. punctum, der Stich) ist in der Medizin das gezielte Setzen einer Nadel oder eines anderen spitzen Instrumentes. Die dabei aufgenommene Gewebsflüssigkeit oder -probe heißt Punktat.

Eine Punktion kann zur Einspritzung in den Körper (z. B. intravenöse Injektion) oder zur Entnahme aus dem Körper (z. B. Lumbalpunktion) dienen. Hierzu verwendet man Hohlnadeln (Kanüle, Trokar). Bei der Akupunktur werden nur gezielte Schmerzreize gesetzt.

Punktionen werden vorgenommen

  • zur Entnahme von Gewebsproben (auch als Biopsie bezeichnet)
  • zum Ablassen krankhafter Flüssigkeitsansammlungen (z. B. Eiter in Abszessen)
  • zum Ablassen von Gasansammlungen (z. B. im Darm oder Pansen)

Einige Organe sind bei entsprechenden Fertigkeiten leicht zu punktieren (z. B. Gefäße, Haut, Leber). Andere Organe sind schwer zu punktieren oder die Punktion ist wegen der Verletzung des Organs oder benachbarter Organe gefährlich (z. B. Milz, Gallenblase, Darm). Zur gezielten Punktion tiefer gelegener Organe verwendet man bildgebende Verfahren wie Ultraschall oder CT.

Da einige Punktionen schmerzhaft sind und der Betroffene Angst davor empfindet, ist es möglich zuvor eine örtliche Betäubung vorzunehmen und/oder ein Beruhigungsmittel zu verabreichen.

Informationen und Wissenswertes

Infusion

Eine Infusion (lateinisch: infusioAufguss“, bzw. infundere „aufgießen“) ist eine Verabreichung von Flüssigkeiten in den Körper per Venenverweilkanülen über verschiedene Wege (z. B. intravenös, intraarteriell, subkutan oder intraossär). Im umgangssprachlichen Gebrauch bezeichnet Infusion auf Deutsch die intravenöse Infusion - in der medizinischen Fachsprache korrekterweise auch als Perfusion bezeichnet (ebenfalls in der englischen und französischen Sprache). Die Dosierung der Tropfgeschwindigkeit erfolgt über eine einfache Rollklemme (Schwerkraftinfusion) oder drehbare Tropfenzähler in Verbindung mit modernen Infusionspumpen. Eine Sonderform der Infusion stellen die so genannten Spritzenpumpen (Perfusoren) dar, die mit geringen Vortriebsgeschwindigkeiten hochwirksame Medikamente verabreichen. Die Verbindung zwischen Infusionsgerät und Kanüle erfolgt mit einer Infusionsleitung, die gegebenenfalls mit einer Heidelberger Verlängerung verlängert werden kann.

In der Intensiv- und Notfallmedizin wird die intravenöse Infusion größerer Mengen von Blut oder Blutersatzstoffen, Plasmaersatzstoffen oder Elektrolytlösungen zur Stabilisierung des Kreislaufs umgangssprachlich auch als Volumengabe bezeichnet. Dient sie dem Ersatz erlittener Flüssigkeitsverluste, ist auch der Begriff Volumensubstitution üblich.

In diesem Zusammenhang unterscheidet man kolloidale von kristalloiden Infusionslösungen. Kristalloide Lösungen (etwa isotonische Kochsalzlösung, Ringerlösung) enthalten lediglich Elektrolyte. Sie stehen in verschiedenen Osmolalitäten zur Verfügung und zeigen damit unterschiedliche Volumenwirkung. Nur etwa ein Drittel verbleibt tatsächlich im Gefäßsystem. Sie eignen sich deshalb nur für den kurzfristigen Volumenersatz.

Im Gegensatz dazu sind kolloidale Lösungen durch ihren Gehalt an Makromolekülen (meist Stärke (HES), Gelatine oder Dextrane) gekennzeichnet. Da diese die Gefäßwand nicht überschreiten können, wird der durch sie erhöhte kolloidosmotische Druck so lange aufrechterhalten, bis die Moleküle über enzymatischen Abbau oder Aufnahme durch das mononukleäre Phagozytosesystem eliminiert sind. Neben einer gegenüber Kristalloiden verlängerten Verweildauer im Gefäßsystem ergibt sich daraus auch ein ausgeprägter und länger anhaltender Effekt auf das Blutvolumen.

Die verwendete Hydroxyethylstärke sowie die Dextrane führen zu Veränderungen in der Blutgerinnung. Sie überziehen die Erythrozyten, die Thrombozyten und die Gefäßintima mit einer monomolekularen Schicht. Die Adhäsionsneigung der Thrombozyten und die Aggregationsneigung der Erythrozyten wird dadurch vermindert. Es kann bei Verabreichung solcher Infusionen durchaus zu einer anaphylaktischen Reaktion kommen. Bei Dextranen ist die Bildung von Dextranantikörpern möglich, welche zu tödlichen verlaufenden Komplikationen führen können. Bei Stärke und Gelatine sind anaphylaktische Reaktionen vom Typ I und II wahrscheinlicher.

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